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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.11.2018

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Jesus kann jeden Sturm in unserem Leben stillen!

Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See Ihm gehorsam sind?

Markus 4.40+41

Unbeschränkt ist Jesu Macht,
mit keinem ist Er zu vergleichen.
Nur ein Wort, was Er gesagt,
stillt den Sturm, die Wellen weichen.

Frage: Bin ich kleingläubig und fürchte mich in stürmischen Zeiten oder bin ich frei von Angst, weil ich Jesus Christus völlig vertraue?

Tipp: Immer wieder habe ich erlebt und erlebe ich, dass sich Stürme und Wellen in meinem Leben erheben. Was kann ich in solchen Situationen tun, wenn ich mal denke, dass Jesus vielleicht in meinem „Lebensboot“ eingeschlafen ist? Ich jage den Unglauben fort und setze mein Vertrauen ganz allein auf Jesus und sage: Die Not ist groß, ABER Jesus ist größer! Ich weiß: Er stillt jeden Sturm, wenn Er ein Wort spricht!

Erlebnisberichte, Glaubenserfahrungen und Zeugnisse

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erlebnisberichte-Menüs geblättert werden)


Von inneren Wunden geheilt


Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.

Matth. 11,28-29 (Luther 1912)


Als ich im Jahr 2003 heiratete, ahnte ich damals noch nicht wirklich, zu was mein Mann fähig sein würde. Es gab zwar Vorzeichen, also Andeutungen, doch blind wie ich war wollte ich sie nicht sehen. Ich war wirklich blind - vor Liebe. Ich glaube, bei mir stimmt der berühmte Spruch: Liebe macht blind. Denn meine Freunde warnten mich aber ich hörte nicht.
Um es kurz zu machen: Mein Mann vergewaltigte mich noch in der Hochzeitsnacht. ZUM ERSTEN MAL! Denn es blieb nicht bei dem einen mal. In den ganzen 16 Monaten, die ich bei ihm aushielt, tat er es so oft, wie ich es gar nicht mehr zählen konnte.
In dieser Zeit fing ich an zu trinken. Kein Bier. Das mochte ich nicht. Es schmeckt mir bis heute nicht. Ich griff gleich zu härteren Sachen. Ich fing an mit einer Flasche Champagner, in der bewussten ersten Nacht. Der arme Champagner.
Dann ging es weiter. Wein, Sekt; es ging soweit, bis ich eine Flasche Schnaps (Apfelkorn oder Kirschwasser) bis zur Hälfte in einem Schluck leeren konnte ohne umzukippen oder mich zu töten. In der Anfangszeit machte ich meine Ausbildung zur Arzthelferin fertig und arbeitete in diesem Beruf, bis ich mich von meinem Mann trennte. Meine Freunde und meine Familie holte mich aus dieser Wohnung heraus.

Ich fand eine Wohnung, verlor Arbeit und Wohnung, fand beides neu und verlor es wieder.
Auch der fast intimen Kontakt zwischen meinem Vater und mir wurde von seiner Seite her wieder aufgebaut. Ich rutschte noch mehr ab.

Dann kam der Tag, an dem ich das erste mal versuchte, mich wegen dieser Sachen umzubringen. Meine beste Freundin und mein Bruder versuchten mir immer wieder zu helfen.
Immer wieder stellte Gott mir Menschen an die Seite, die mich aus diesem Trauma heraushelfen sollten.
Ich muss dazu sagen, in dieser Zeit habe ich ihn sehr arg gesucht.
Ich bin zwar in einem gläubigen Elternhaus aufgewachsen, doch gab es bei uns Spannungen, die dafür sorgten, dass das Leben mit Gott bei allen den Bach herunter lief.
Nach Jahren fing ich wieder an nach ihm zu suchen. Anfangs wusste ich nicht wonach ich suchen sollte. Ich wusste nur, mir fehlt etwas.

Bis an jenem Tag. Der Tag, der mich in die geschlossene Psychiatrie brachte. Wieder wollte ich mich umbringen. Diesmal wollte ich mich vor einen Zug werfen. Vor einen ICE. Es kam nicht dazu. Gott benutzte eine Person, mit der ich unterwegs war, um mich zu stoppen. Die Dame riss mich nämlich im entscheidenden Moment zurück und schlug auf mich ein bis ich wieder klar im Kopf war.
In den nächsten drei Jahren kam ich von einer Klinik in die andere. Immer wieder stellte Gott mir Menschen an die Seite, die ihn kannten und an ihn glaubten, mit ihm lebten.

Dann kam ich mit meiner jetzigen Mitbewohnerin in Kontakt. Durch sie führte mich Gott in eine Gemeinde, in der ich auch mit meiner Seelsorgerin zusammen kam.

Nach drei Wochen machte mir die Tochter von ihr mir ein wunderbares Geschenk:
ich kannte sie noch nicht richtig, Trotzdem schenkte sie mir den kompletten Betrag zu einer Konferenz: Fahrt, Aufenthalt, Übernachtung, Essen, Taschengeld. Wunderbar. Das war genau der Ort wo Gott mir helfen wollte.

Seit dieser Zeit sind 6 Jahre vergangen. Und in dieser Zeit hat Gott mir geholfen, meine negativen Erlebnisse aus meiner Kindheit (mein Vater belästigte und missbraucht mich zum Teil über einen Zeitraum von über 14 Jahre) und meiner Ehe zu verarbeiten.
Ich war ein kleines schwarzes Mauerblümchen, als ich zu Gott fand. Und jetzt bin ich eine blühende Rose, die nur noch darauf wartet, von einem gewissen jungen Mann, von dem sie träumt, gepflückt zu werden.

Ich durfte aufblühen und darf nun für andere Menschen ein Zeugnis sein. Gott hat mir geholfen. Und er wird auch jedem anderen helfen, der Trost und Hilfe bei ihm sucht und bereit ist, die Hilfe so anzunehmen, wie sie kommt. Ich habe es erlebt.

Und folgende Stelle aus der Bibel ist seither nicht mehr aus meinem Gedächtnis wegzudenken:
1. Korinther 13. 4 - 84. Das ist die Beschreibung der Schönheit der Liebe. Sie ist so schön, so wunderbar.

Gott hat mir geholfen, und er will auch Ihnen helfen. Lassen Sie es zu, so wie ich es zugelassen habe. Es lohnt sich.


(Autor: Rebekka M.)


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