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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.09.2017

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Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Gott

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?

Psalm 42,2-3

Ich suche Dein Antlitz, mein Herz ist bereit,
Herr, wohne und wandle in mir allezeit!
Ich suche dein Antlitz, mich dürstet nach Dir,
mein Gott und mein König, o neig Dich zu mir!

Frage: Sehnen Sie sich auch danach Gottes Angesicht zu schauen?

Tipp: Angesichts endzeitlicher Zeichen steigt zunehmend bei Jesus wirklich liebenden Christen die Sehnsucht nach Jesu Kommen. Man hört auch weltweit von häufigeren Gebetsversammlungen bei hingegebenen Gotteskindern, was ein geistlich sehr gutes Zeichen ist. Machen auch Sie mit! Suchen Sie das Gebet und den Kontakt mit Jesus Christus zu intensivieren – ob im stillen Kämmerlein oder in Gemeinschaft mit anderen Gläubigen! Es wird Ihnen zum Segen sein!

Der Judas-Brief

Inhalt

1

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3

4

5

6

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

3. Drei alttestamentliche Gerichtsbeispiele


Judas grüßt die Leser seines Briefes
Hintergrundinformationen

Engel ... ihren eigenen Wohnsitz verließen (V. 6): Hier wird auf 1. Mose 6,1-4 angespielt, wo Engel sich von Gott abgewendet hatten und sogar sexuellen Kontakt zu Frauen aufnahmen.

Text:    Judas, Verse 5-7

Fragen & Gesprächsimpulse


Welchen Stellenwert hat das „Erinnern“ in der Bibel? (V. 5)

>> Antwort: Erinnerungen von Zeit zu Zeit sind hilfreich, um wichtige Dinge nicht aus dem Auge zu verlieren. Darum gab es z.B. damals auch das Passahfest für die Juden (4. Mose 9,2), das sie an den Auszug aus Ägypten erinnern sollte. Heute feiern wir z.B. immer wieder das Abendmahl, welches nach Lukas 22,19 „zum Gedächtnis“ an Jesu Opfer abgehalten werden soll. Zudem ist das „Erinnern“ auch eine Aufgabe des Heiligen Geistes (Joh. 14,26): Oft zeigt Gottes Geist einem bei schon längst bekannten Texten etwas ganz Neues auf und macht es uns „lebendig“ (2. Kor. 3,6). Außerdem kann ein bestimmtes Bibelwort eine für die aktuelle Situation bestimmte persönliche Botschaft Gottes sein (z.B. was Gottes Wille für Einen jetzt ist). Das gleiche Bibelwort kann aber auch auf dem Hintergrund neuer Lebenserfahrungen zu einer noch umfassenderen Sichtweise führen. In jedem Fall sollen wir Gottes Wort immer wieder im Herzen bewegen und darüber nachsinnen (Psalm 119,148; Lukas 2,19).

Warum wiederholt Judas hier bereits Bekanntes? (V. 5-7)

>> Antwort: Judas führt zunächst zwei zeitlich versetzte Gegebenheiten zusammen: Gottes Hilfe beim Auszug – dann aber auch Gottes Strafgericht über einen Teil dieser „Erretteten“. Judas möchte mit diesem wie auch weiteren Beispielen zeigen: „Einmal errettet“ bedeutet NICHT „immer errettet“ (4 Mose 14; Hesekiel 18,24; Hesekiel 33,12)! Dies ist gerade in der „letzten Zeit“ eine gefährliche (Lauheits-)Irrlehre, vor der Judas warnen will. Es liegt an uns und unserem Lebenswandel(!), ob wir Gottes Segen empfangen oder seinen Fluch (siehe auch 5. Mose 11,28).

Um was geht es im ersten Beispiel? (V. 5)

>> Antwort: Gott tat sehr große Wunder und führte das Volk Israel aus der Knechtschaft in Ägypten heraus. Es gab aber Menschen im Volk, die trotz all der Wunder Gott nicht vertrauten (z.B. 4. Mose 14,35-36. Hier erkennt man auch: Wunder bewirken keine Demut und Buße und können sie bestenfalls nur fördern!!!). Sie rebellierten sogar gegen Gottes Boten (4. Mose 14,10) und somit letztlich gegen Gott selbst – trotz allen Wohltaten und Segnungen! Auch sieht man hier: Zu einer Kirche oder „guten“ Gemeinde zu gehören errettet nicht – nur der persönliche Gehorsam (wie ihn Mose, Josua, Kaleb (5. Mose 1,36) usw. bewiesen hatten)! Letztlich geht es geht um „Glauben“ was hier eindeutig mit „Gehorsam“, d.h. einem aktiven Vertrauen und entsprechendem Handeln nach Gottes Wort, zu tun hat (siehe auch Jesus Worte in Lukas 6,46).

Um was geht es im zweiten Beispiel? (V. 6)

>> Antwort: Es gibt einen Punkt bei dem keine Buße mehr möglich ist! In diesem Fall haben Engel alles gewusst – aber hatten sich gegen ihren Schöpfer aufgelehnt und Unzucht getrieben (1. Mose 6,1-4). Nun gibt es für diese „gefallenen Engel“ (Dämonen mit Satan als Anführer) nur noch ein „schreckliches Warten auf das Gericht“ (Hebr. 10,26-27) weil sie vorsätzlich und bewusst ihr Herz gegen Gott verstockten (Hebr. 10,26) und wissentlich und willentlich nicht „wollten“ (und das nicht wegen einem „schwachen Augenblick“ wo das „Fleisch“ zu stark war d.h. bei „Anfechtungen“ und einem Zeitweisen „Versagen“). So ist auch die „Sünde wider den Heiligen Geist“ (Matth. 12,31) zu verstehen!

Sind alle gefallenen Engel jetzt „gebunden“ und in der „Finsternis“? (V. 6)

>> Antwort: Die Bibel sagt nicht viel dazu, aber die Dämonen (gefallenen Engel) baten Jesus, dass er ihnen NICHT gebieten solle in den Abgrund zu fahren (Lukas 8,31). Offenbar ist dies möglich. In jedem Fall sind aber die Dämonen aus dem Himmel als Wohnstätte vertrieben (Hesekiel 28,16) und sehr viele von ihnen auf die Erde geworfen (Matth. 12,43). Dort suchen sie Menschen als Behausung (Matth. 12,44-45; Markus 7,29-30; Lukas 8,35), was auch als „Besessenheit“ bekannt ist (Matth. 8,16; Markus 5,15; Apg. 8,7). Gott lässt Satan hier nur gewisse Spielräume. So musste Satan erst „begehren“ Paulus und die Jünger zu prüfen (Lukas 22,31) und musste erst die Erlaubnis von Gott einholen um Hiob durch Plagen zu prüfen (Hiob 2,3-8). Er ist unser „Verkläger“ (Off. 12,10). (Hier wird auch besonders deutlich, warum wir keine Gebetserhörung erwarten brauchen, wenn wir bewusst Sünde im Leben dulden: Satan kann uns mich Recht verklagen).

Um was geht es im dritten Beispiel? (V. 7)

>> Antwort: Hier geht es um ganze Orte voller Gottlosigkeit und schlimmer Sünden (1. Mose 18,20) die bis heute sprichwörtlich sind. Abraham bat aber um Verschonung, wenn noch ein paar gottesfürchtige Menschen dort wohnen würden (1. Mose 18,22-32) und handelte nach orientalischer Sitte bis auf „10 Gerechte“ runter, um derer willen Gott die Städte verschonen würde – nur fanden sich außer Lot und seiner Familie keine solchen dort! Aber diese errette Gott auch erst, bevor er sein Gericht ergehen ließ (1. Mose 19,22). Judas sprach die Homosexualität (1. Mose 19,4-5) an sowie allgemein die Unzucht. Dieses Strafgericht war aber „nur ein Beispiel“, also eine Warnung! Jesus sagte, diese Menschen wären bußfertiger als die Einwohner von Kapernaum gewesen (Matth. 11,23-24), weswegen die Einwohner von Sodom es am Tage des göttlichen Gerichtes erträglicher haben werden! Es ist somit gefährlich mit dem Finger auf diese Stadt zu weisen – und selbst sich zu weigern Jesus Christus (wirklich) als Herrn anzuerkennen!

Welche Parallele findet sich zwischen dem dritten Beispiel und der heutigen Zeit? (V. 7)

>> Antwort: Judas sprach die Homosexualität (1. Mose 19,4-5) sowie allgemein die Unzucht an, was heute zunehmend als „normal“ dargestellt wird. Somit lebt „Sodom und Gomorra“ wieder auf. Dass wir in der letzten Zeit leben und „die Zeit Sodoms wieder auflebt“ zeigt sich aber nicht nur an diesem „aufleben der Sodomie“, sondern der Meeresspiegel des Toten Meeres sinkt unaufhörlich – und wird vermutlich bald diese Ortschaften (bzw. die Überreste) wieder ans Licht bringen! Jesus selbst sprach davon, dass in „der letzten Zeit“ wieder ähnliche Zustände der Sünde und Gottlosigkeit auftreten werden, die damals ein Gericht Gottes nach sich zogen. So erwähnte Jesus nicht nur die Zeit Noahs (Lukas 17,26-27), sondern auch direkt dazu die Zeiten Lots bzw. das Strafgericht über Sodom (Lukas 17,28-30).

 

Die persönliche Frage:

Was tue ich, um mir Gottes Wort immer wieder in "Erinnerung" zu rufen?


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