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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.11.2017

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Petrus springt ins Wasser um schnell bei Jesus zu sein!

Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Simon Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er das Obergewand um sich, denn er war nur im Untergewand, und warf sich in den See.

Johannes 21,7

Lasst uns alle hier im Leben,
Jesus Christ die Ehre geben,
Seine Nähe stets begehren,
lauschen Seinen heilig Lehren!

Frage: Wie wichtig ist Ihnen der Kontakt mit Jesus Christus?

Tipp: Schwimmen tut man gewöhnlich nur in dünner, eng anliegender Badekleidung. Ganz anders Petrus: Obwohl weite Kleidung das Schwimmen erschwert und mitunter gefährlich sein kann, zieht Petrus gerade jetzt sein Obergewand an! Wie kommt er dazu? Hier sehen wir seine große Liebe zu Jesus: Dass er kurz zuvor Jesus in schwachen Augenblicken verleugnete (Joh. 18,12-27), hatte er bereits bitterlich unter Tränen bereut (Lukas 22,62). Nun hält ihn nichts mehr, er muss ins Wasser springen um schnellstmöglich bei Jesus zu sein – und das nicht halb nackt sondern er will auch Jesus ehrfurchtsvoll in Kleidung begegnen, koste es was es wolle! Lasst uns Petrus nacheifern und den Kontakt mit Jesus Christus suchen und Ihm von ganzem Herzen die Ehre geben!

60 Jahre Staat Israel - ein Wunder der Treue Gottes

Inhalt

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60 Jahre Staat Israel -
ein Wunder der Treue Gottes

IV. Israel zwischen Kirche und Islam



Israel-Fahne


Man fragt sich immer wieder erstaunt, warum die Christenheit nicht geschlossen auf der Seite Israels steht. Die Antwort lautet: die alte Kirche hat durch die Kirchenväter die Ersatztheologie geschaffen. Die Ersatztheologie besagt, dass durch die Kreuzigung Jesu Israel seinen Status als auserwähltes Volk Gottes verloren habe und ein Volk wie jedes andere geworden sei.An die Stelle Israels sei jetzt die Kirche getreten, sie sei jetzt Gottes Volk.Die Christenheit hat also nach dieser Lehre die Judenheit abgelöst.

Diese Ersatztheologie ist eine Irrlehre, sie hat keinen Anhalt in der Bibel. AT und NT sagen gemeinsam, dass Israel für immer Gottes Volk bleibt, trotz seiner Sünden und auch trotz seines vielfachen Abfalls von Gott und auch trotz seiner bisherigen Ablehnung Jesu. Paulus schreibt in Römer 11: “Gottes Gaben an Israel und seine Berufung gereuen ihn nicht.Gott hat sein Volk nicht verstoßen.”
Die Ersatztheologie hat ein tiefes Mißtrauen bei den Christen gegenüber den Juden erzeugt.Noch heute hängen erhebliche Teile der Weltchristenheit der Ersatztheologie an, vor allem innerhalb der orthodoxen Kirchen , bei einem Teil der katholischen. Kirche und bei einem erheblichen Teil der lutherischen Kirchen.

Ohne die Ersatztheologie hätte der Holocaust im christlichen Abendland nicht stattfinden können. Die Ersatztheologie war der Boden, auf dem der rassistische anti - religiöse Antisemitismus in Deutschland während des 19. Jahrhunderts gedeihen konnte.Weil die Christenheit fixiert war auf die Tatsache, dass Israel Jesus als Messias bisher nicht anerkannt hat, hat sie die tödliche Gefahr, die den Juden durch das nationalsozialistische Deutschland drohte, nicht wahrgenommen..Sie hat auch gegen die Verfolgung der Juden im 3. Reich fast nichts unternommen. Die Christenheit in Europa, darunter auch Martin Luther, hat die Kapitel 9 - 11 des Römerbriefes sträflicherweise nicht oder kaum zur Kenntnis genommen, bzw. ihre Aussagen , wie z.B. Martin Luther , sogar zurückgewiesen .
In diesen drei Kapiteln des Römerbriefes entwickelt Paulus die Theologie über Israel, angefangen von der Erwählung Israels in Abraham über die Ablehnung Jesu im ersten Jahrhundert n.Chr und die Zeit der Völkermission bis hin zur vollkommenen Annahme Israels durch den wiederkommenden Jesus Christus. “Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich,” schreibt Paulus den Heidenchristen in Rom. Er meint mit diesem Satz: “Nicht du, Heidenkirche, trägst die Wurzel , nicht du bist der Anfang der Heilsgeschichte Gottes mit derWelt, sondern die Wurzel, das Volk Israel, trägt dich, Heidenkirche, denn für immer steht Israel für den Anfang der Heilsgeschichte Gottes mit der Welt”

Das AT wurde von den orthodoxen Kirchen, der katholischen Kirche und den lutherischen Kirchen in seiner Bedeutung herabgesetzt, sodass die von den Propheten ausgesprochenen Verheissungen Gottes inbezug auf Israel in der Endzeit nicht ernstgenommen wurden. Ihre Erfüllung wurde nicht mehr erwartet. Die orthodoxen Kirchen, die katholische Kirche und die lutherische Kirche, die im Staat Israel tätig sind, lehnen daher überwiegend die heilsgeschichtliche Deutung des Staates Israel ab. Sie vertreten überwiegend nach wie vor die Ersatztheologie. Sie stehen weithin auf der Seite der Palästinenser und polemisieren gegen den Staat Israel.
Die evangelische angelsächsische Welt hat dagegen seit dem 17. Jahrhundert, seit der Zeit der Puritaner, die Ersatztheologie aufgegeben und Israels bleibende Erwählung anerkannt. Daher war die anglikanische Kirche Englands im 19. Jahrhundert die Gründerin des christlichen Zionismus. Und daher ist heute die USA der große Freund Israels. Die deutsche Politik hat sich seit Konrad Adenauer für das Existenzrecht Israels eingesetzt, aber nur ein Teil der Freikirchen in Deutschland unterstützen Israel. Die beiden Großkirchen stehen nach wie vor dem Staat Israel distanziert gegenüber.

Die Religion des Islam ist allerdings seit knapp 100 Jahren, seit der Balfour-Deklaration, nach Hitler und der Ideologie des Nationalsozialismus der Hauptgegner der Juden in der Welt und besonders des Staates Israel. Der Grund dieser Gegnerschaft ist ganz klar zu erkennen: Der Staat Israel stellt die Macht Allahs infrage.

Im Koran werden Juden und Christen als Anhänger von “ Buchreligionen ” geduldet..Sie werden aber zu Bürgern 2. Klasse degradiert, weil sie die letzte Offenbarung Gottes im Koran nicht anerkennen. Der Status von Juden und Christen im islamischen “ Dar-al- Islam ” = “ Haus des Islam ” war dem Status der Juden im christlichen Abendland vergleichbar: Sie mussten eine Kopfsteuer bezahlen und konnten ihren Glauben ausüben.Die Kirche war für die Juden über viele Jahrhunderte eine stärkere Bedrohung als der Islam, weil sie in verschiedenen Ländern, vor allem in Spanien und Portugal , mit Gewalt auf die Bekehrung der Juden zum christlichen Glauben drängte , was bei den standhaften Juden zu tausendfachem Märtyrertod führte.

Die Gegnerschaft des Islam gegen die Juden begann 1917 mit der Balfour-Deklaration, bzw. mit der Niederlage der Türkei gegen die Engländer im Jahre 1918. Die Balfour- Deklaration bedeutete , dass die Juden mitten im Haus des Islam einen Staat erhalten sollten, dass also ein wertvolles Stück dieses Hauses , ein Stück, das sogar Jerusalem und Hebron einschloss, aus diesem Haus herausgelöst werden sollte. Die Religion des Islam hat aber den Glaubenssatz, dass niemals ein für den Islam erobertes Gebiet wieder aufgegeben werden darf. Die ganze Erde muss nach und nach dem Gesetz Allahs, der Scharia, unterworfen werden. Eine Niederlage des Islam darf es nicht geben, denn sie bedeutet eine Niederlage des islamischen Gottes “Allah”. Der Ruf “ Allahu akbar ”, der von radikalen Muslimen immer wieder ausgestoßen wird, bedeutet: Allah , der Gott des Islam , ist größer als alle anderen Mächte. Dieser Ruf beinhaltet also einen Eroberungsanspruch auf die ganze Erde. Es sollen nicht so sehr die Menschen für Allah gewonnen werden sondern neues Land , in dem Allahs Willen zur Herrschaft gebracht werden kann.

Israel ist ein Land, in dem Allahs Willen seit 1918, dem Zeitpunkt der Niederlage der Türkei, nicht mehr herrscht. Daher kommt der tödliche Hass gegen den Staat Israel. Er hat in den Augen der Muslime keine Existenzberechtigung und muss wieder zerstört werden. Juden dürfen in Eretz Israel nur als geduldete Minderheit in einem palästinensisch-islamischen Staat wohnen, also mit dem Status, den sie unter den Türken und den Arabern jahrhundertelang hatten. Aus diesem Grund wird es im Nahen Osten bis zur Wiederkunft Jesu keinen Frieden geben.

Israel tut gut daran, im Vertrauen auf Gott das ganze ihm von Gott für ewige Zeiten versprochene Land, einschliesslich von Gaza, Judäa und Samaria, Ostjerusalem und Golan zu behalten, zu besiedeln und zu verteidigen, also ja nicht auf das oft wiederholte, verfüherische Angebot : “ Land gegen Frieden ” einzugehen.Und die Christen, die die Verheißungen Gottes inbezug auf Israel kennen und ernstnehmen, haben die Pflicht, Israel bei der Verteidigung seines Landes beizustehen.


Autor: Pfarrer i. R. Hans-Christoph Gensichen


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