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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 18.11.2017

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Petrus springt ins Wasser um schnell bei Jesus zu sein!

Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Simon Petrus: Es ist der Herr! Als nun Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er das Obergewand um sich, denn er war nur im Untergewand, und warf sich in den See.

Johannes 21,7

Lasst uns alle hier im Leben,
Jesus Christ die Ehre geben,
Seine Nähe stets begehren,
lauschen Seinen heilig Lehren!

Frage: Wie wichtig ist Ihnen der Kontakt mit Jesus Christus?

Tipp: Schwimmen tut man gewöhnlich nur in dünner, eng anliegender Badekleidung. Ganz anders Petrus: Obwohl weite Kleidung das Schwimmen erschwert und mitunter gefährlich sein kann, zieht Petrus gerade jetzt sein Obergewand an! Wie kommt er dazu? Hier sehen wir seine große Liebe zu Jesus: Dass er kurz zuvor Jesus in schwachen Augenblicken verleugnete (Joh. 18,12-27), hatte er bereits bitterlich unter Tränen bereut (Lukas 22,62). Nun hält ihn nichts mehr, er muss ins Wasser springen um schnellstmöglich bei Jesus zu sein – und das nicht halb nackt sondern er will auch Jesus ehrfurchtsvoll in Kleidung begegnen, koste es was es wolle! Lasst uns Petrus nacheifern und den Kontakt mit Jesus Christus suchen und Ihm von ganzem Herzen die Ehre geben!

60 Jahre Staat Israel - ein Wunder der Treue Gottes

Inhalt

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60 Jahre Staat Israel -
ein Wunder der Treue Gottes

II. Die historischen Umstände der Rückkehr des Volkes nach Eretz Israel.



Israel-Fahne


Im Jahr 1882 fand die erste Alija ( wörtlich: Aufstieg ) = Rückkehr-Welle von Juden nach Palästina statt. Etwa 5.000 rusische Juden wanderten in Palästina ein. Vorausgegangen waren schlimme Pogrome = Verfolgungen von Juden im zaristischen Russland. Das Land Israel war damals nach den Berichten von Selma Lagerlöff und Mark Twain in einem erbärmlichen Zustand. Es hatte eine nahezu 500 Jahre lange türkische Besatzungszeit hinter sich, es war von arabischen und türkischen Großgrundbesitzern ausgeplündert worden. Es gab keine Wälder mehr. Ein erheblicher Teil des Landes war Wüste geworden, ein anderer Teil bestand aus Sümpfen. Krankheiten und Armut plagten die verhältnismäßig geringe Bevölkerung, die aus Christen, Muslimen und Juden bestand, die kaum Kontakte untereinander hatten.
Man muss aber wissen, dass es in Eretz Israel in der ganzen Zeit der Galut immer circa 10.000 bis 50.000 Juden im Land gegeben hat, die aber unter äußerst schwierigen Bedingungen leben mussten.

Im 19. Jahrhundert erwachte bei den Juden Europas und Russlands genauso wie bei den anderen Völkern ein nationales Bewusstsein.Zwei Namen möchte ich nennen: Moses Hess und Leon Pinsker.Beide forderten die Heimkehr der Juden nach Israel.Die wichtigste Figur wurde aber der österreichische Jude Theodor Herzl.
Er war Korrespondent bei einer Wiener Zeitung und war Zeuge des Dreyfus-Prozesses Ende des 19. Jahrhunderts in Paris. Dreyfus war ein jüdischer Offizier in der französischen Armee und wurde des Verrats von militärischen Geheimnissen an Deutschland bezichtigt, zuunrecht, wie sich herausstellte. Während des Prozesses schrie das Volk von Paris auf den Strassen immer wieder: “ Tod den Juden, Tod den Juden”.
Dieses Geschrei öffnete Herzl für immer die Augen.Er erkannte, dass der Weg der Assimilation der Juden in die europäischen Völker ein Irrweg gewesen war. 100 Jahre lang hatte das europäische Judentum nämlich gemeint, es könne seinen Glauben bewahren und sich gleichzeitig in die verschiedenen Nationen integrieren.Der Antisemitismus , besser Antijudaismus, könne dadurch überwunden werden.
Herzl erkannte in Paris, dass diese Auffassung falsch war. Er schrieb anschließend das Buch “Der Judenstaat”. Dieses Buch ist bis zum heutigen Tag die Grundlage für den Zionismus.

Der Zionismus ist eine nationale jüdische Bewegung mit dem Ziel, im Land Israel einen säkularen Staat Israel zu errichten.

Der Staat Israel sollte also kein religiöser Staat werden wie er es von David bis zu Jesus gewesen war sondern ein Staat im Sinne der Aufklärung, in dem alle Glaubensrichtungen zugelassen werden sollten, wobei natürlich der jüdische Glaube eine deutliche Bevorzugung erfahren sollte. Israel sollte ja ein jüdischer Staat werden..

1897 fand unter der Leitung von Herzl der erste zionistische Kongress in Basel statt, der in den Folgejahren öfter wiederholt wurde.Die National-Flagge mit dem Davidsstern, die an einen Gebetsschal erinnert, wurde bestimmt, genauso auch die Nationalhymne, die Hatikwa = das Lied von der Hoffnung. Das Staatssymbol Israels wurde die Menorah, der siebenarmige Leuchter.

Herzl verzehrte sich bei der Mobilisierung der Oberhäupter der europäischen Staaten, die ihm helfen sollten, den Staat Israel innerhalb des damals noch bestehenden osmanischen Reiches zu errichten.Er fand kaum Unterstützung. Aber auch die etablierten Juden verweigerten sich ihm , denn sie setzten weiterhin auf die Möglichkeit der Assimilation. Unterstützung fand er vor allem bei den verarmten Juden Osteuropas und vereinzelt bei reichen Juden im Westen ,z.B. bei der Familie Rothschild. Herzl starb an gebrochenem Herzen im Jahr 1904. Aber er war trotz seiner säkularen Grundhaltung ein ganz wichtiges Werkzeug Gottes:
Als Kind von 12 Jahren hatte er folgenden Traum, den er als Sterbender einem Freund erzählte:
“Der Messias nahm mich auf seine Arme und entschwebte mit mir auf Windesflügeln.Auf einer der glanzerfüllten Wolken begegneten wir der Mosesgestalt. Die Gesichtszüge waren die des Moses von Michelangelo, den ich in meiner Kindheit oft und gern betrachtete.Der Messias rief Moses zu: “Um dieses Kind habe ich gebetet.” Zu mir aber sagte er:”Geh, verkünde den Juden, ich werde bald kommen und Wunder und Großtaten vollführen für mein Volk und die ganze Welt.”

Der 1. Weltkrieg brachte den ersten Durchbruch in Richtung auf einen Staat Israel. England, Frankreich, Russland und die USA kämpften gegen Deutschland, das Habsburger Reich und die Türkei. In England gab es seit dem 17. Jahrhundert eine starke projüdische Partei, zu der besonders die frommen Christen gehörten.Einer von ihnen war der berühmte Lord Ashley. Sie glaubten fest an die Wahrheit der alttestamentlichen Verheissungen über die Errichtung eines jüdischen Staates am Beginn der Endzeit. Sie wollten diesen Staat Israel errichten und die Heimkehr der Juden fördern, um die Wiederkunft Jesu vorzubereiten. Der englische Außenminister Lord Balfour gehörte zu diesen Kreisen. Er versprach im Jahr 1917 dem Förderer der jüdischen Einwanderung Lord Rothschild, nach dem gegen die Türkei gewonnenen Krieg den Juden eine Heimstätte in dem von den Türken befreiten Palästina zu gewähren. ( Wir erinnern uns: Der römische . Kaiser Hadrian hatte den Namen “ Palästina ” erfunden.)

Die Siegermächte stimmten Balfour zu , und der neu gegründete Völkerbund übergab England 1922 das Mandat, damit England diese Heimstätte für die Juden in Palästina schaffen sollte..Von 1900 an gab es mehrere Alijas nach Palästina.Die jewish agancy wurde Anfang der 20 - er Jahren zu dem Zweck gegründet, Juden aus aller Welt nach Israel zu bringen. Eine jüdische Gewerkschaft wurde gegründet, denn viele Heimkehrer waren sozialistisch eingestellt.

In den ersten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts wanderten etwa 70..000 Juden in Palästina ein. In den 10 Jahren danach, also in den 20 - er Jahren noch einmal knapp 70.000. Aber in diesen Jahren wandten sich die Araber in Palästina mehr und mehr gegen die Juden und verübten viele Mordanschläge. Der schlimmste geschah 1929 in Hebron, wo die ganze uralte jüdische Gemeinde ausgelöscht wurde. England wandte sich zudem allmählich von den Juden ab, denn die arabischen Staaten wurden für England zunehmend wichtiger, u.zw. aufgrund der Ölfunde im Zweistromland und auf der arabischen Halbinsel. In den dreißiger Jahren wanderten 250.000 Juden in Israel ein, aber am Ende der dreißiger Jahre wurden die Einwanderungszahlen durch die englische Regierung stark reduziert, gerade zu der Zeit, als in Deutschland die eigentliche Verfolgung der Juden begann..

Als Hitler 1933 an die Macht kam, drängte er von Anfang an auf eine Entfernung aller Juden aus Deutschland, in dem damals 525 .000 Juden lebten. Hitler vertrat einen rassistischen ”Erlösungs-Antisemitismus ” : die Welt müsse mithilfe der Arier, vor allem der Deutschen, von der “ kulturzerstörenden ” “ jüdischen Rasse“ für immer “ erlöst ” werden. Der amerikanische Präsident Roosevelt berief im Sommer 1938 eine Konferenz in Evian, Schweiz, ein, angeblich, um den Juden Deutschlands zu helfen und Auswanderungsmöglichkeiten zu schaffen. In Wahrheit wurde die Konferenz ein Fiasko.Denn außer der Dominikanischen Republik wollte kein Land Juden aus Deutschland aufnehmen, selbst die USA nicht.Die Völkerwelt weigerte sich, dem in seiner Existenz bedrohten Volk der Juden beizustehen.

Die Völkerwelt gab damit ein deutliches Zeichen für das Ende der Zerstreuung Israels unter die Völker. Das zweite noch deutlichere Zeichen für das Ende der Diaspora Israels gab aber das Deutschland.Hitlers. Auf der Wannseekonferenz im Januar 1942 wurde auf Befehl Hitlers von deutschen Bürokraten und SS-Führern beschlossen, alle 11 Millionen Juden Europas auszurotten.Hinzu wären noch die 500.000 Juden in Palästina gekommen, die sich inzwischen dort eine Heimat aufgebaut hatten.. Nach einem Sieg von Erwin Rommel über die Engländer in Ägypten und Palästina sollten diese Juden von der SS - Einheit in Rommels Armee unter Walter Rauff mithilfe der Araber Palästinas umgebracht werden. Die Heimkehr der Juden nach Eretz Israel sollte für immer beendet werden. Bei der Vorbereitung dieser Mordaktion in Palästina arbeitete Hitler mit dem Großmufti von Jerusalem El Husseini, einem Onkel Arafats, zusammen.

Sechs Millionen Angehörige des auserwählten Volkes Gottes fielen den deutschen Mördern im Lauf des 2. Welt-Krieges in die Hände, darunter 1 ½ Millionen Kinder, sie wurden auf grausame Weise umgebracht. Das Sterben in den Gaskammern dauerte etwa 20 Minuten, manchesmal noch länger.

Die Erschütterung in der Weltöffentlichkeit nach dem Krieg über dieses Menschheitsverbrechen war groß, aber noch nicht groß genug, um den Juden endlich einen Staat in Eretz Israel zu geben.Erst die Tragödie um das Schiff “Exodus” im Sommer 1947, bei der sich England schwer an den dem Holocaust entkommenen Juden versündigte, indem es sie nach Deutschland, dem Land des Holocaust, zurückschickte, gab den Ausschlag. Das empörte Weltgewissen machte jetzt Heilsgeschichte: England sagte, dass es das Mandat über Palästina niederlegen wolle und gestand damit sein Versagen ein, und die UNO-Vollversammlung beschloss am 29.11.47 in New-York mit der notwendigen 2/3 - Mehrheit, Palästina zu teilen, einen Teil sollten die Juden erhalten, den anderen Teil die Araber.Während die Juden die Teilung akzeptierten, verweigerten sich die Araber.

Nachdem die Engländer am 13.5.48 den Union Jack in Tel Aviv eingeholt hatten und Ben Gurion am 14.5. den Staat Israel ausgerufen hatte - im Vertrauen auf den Fels Israels - also auf Gott, begannen die Araber in der Nacht auf den 15.5. einen Krieg gegen den neuen Staat, der aber im Sommer 1949 mit ihrer Niederlage endete. Israel hatte seinen Teil Palästinas vergrößert und vor allem den Westen Jerusalems erobert.Von 1948 an wurde Israel nach und nach von allen Staaten der Welt anerkannt, in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sogar vom Vatican, obwohl die katholische Kirche die Sammlung der Juden in Israel theologisch nicht einordnen konnte. Nur die Mehrzahl der muslimischen Staaten verweigert bis heute die Anerkennung Israels.

Die gescheiterte Konferenz von Evian, bei der die Staaten der Welt dem bedrängten auserwählten Volk Israel die Hilfe verweigerten, dann die Ermordung von sechs Millionen Juden mitten im ehemals christlichen Abendland und drittens die Gründung des Staates Israel nach 2000 Jahren der Staatenlosigkeit - diese drei Geschehnisse beendeten eine lange Epoche der Welt - und Heilsgeschichte. Ein neues Blatt der Geschichte ist nun aufgeschlagen worden, es ist das Blatt der Endzeit.


Autor: Pfarrer i. R. Hans-Christoph Gensichen


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