Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.12.2014

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Der Priester Zacharias lobte Gott, nachdem er vom Herrn mit einem Sohn (Johannes der Täufer)  beschenkt worden war.  Er prophezeite auch die Ankunft des Sündentilgers Jesus.

Du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung der Sünden durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe.

Lukas 1,76 - 78

Erwartungsvoll harrt hier
Zacharias vor dir,
Herr, du wirst dein Wort erfüllen,
du wirst unser Sehnen stillen.
Der Himmel tut sich auf,
die Menschheit wartet drauf;
der Retter tritt herein,
uns wird geholfen sein.

Frage: Zacharias sieht mit prophetischem Blick, dass sein eben geborener Sohn, Johannes, der Wegbereiter Jesu sein wird. Durch diesen sollen die Menschen Vergebung der Sünden empfangen. Haben Sie dieses Wunder schon erlebt?

Vorschlagll: In Epheser 1,7 sagt Paulus von Jesus: "In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum seiner Gnade." Jeder, der an Jesus, den Heiland der Welt, glaubt, der erhält diese wunderbare Vergebung geschenkt; er ist von Gott angenommen und auch vor Gott gerecht. "Christus ist des Gesetzes Ende, wer an den glaubt, der ist gerecht." (Römer 10,4)

Wie erfahre ich Gottes Willen?
Wie redet Gott?



In diesem E-Book finden Sie im Kapitel 7. 'Wie erkenne ich den Willen Gottes?' weitere Ausführungen zum Thema 'Gottes Willen erkennen'


FCDI-EBook 1-010

Jesu meine Freude

Kinder Gottes sind Freudenmenschen
Autor: Heinrich Müller (1897 - 1971);
PDF-Format A5, 0,73 MByte; 123 Seiten

Im Kontakt zum Heiland Jesus Christus erwächst uns wahre Freude. Daher wird in diesem Buch auch besonders auf die Bedeutung der Stille vor Gott eingegangen, aber auch Glaubensproben werden nicht verschwiegen und viele weitere Themen und wertvolle Hinweise gegeben.

Hinweis: Der Inhalt kann auch in gedruckter Form kostenlos bei der
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Immer wieder hört man diese Frage - selbst unter Christen: Wie erkenne / erfahre ich Gottes Willen für mein Leben?
Eigentlich ist diese Frage schon an sich ironisch: Wenn Satan einem z.B. ins Ohr flüstert, was andere Menschen uns doch Böses getan haben und Missgunst, Neid und Bitterkeit in unser Herz pflanzen will, dann haben wir oft große Elefantenohren für sein Reden und verstehen die Sprache sehr gut. Aber wenn es darum geht, wie wir Gottes Stimme hören, dann scheinen die Ohren verstopft zu sein.
Denkt man nur an das Alte Testament, dann hatten die Menschen Gottes Reden durch seine Propheten nicht hören wollen und die Stimmen zum schweigen gebracht, indem sie diese Sprachrohre Gottes verfolgten und töteten. Die Frage ist viel eher, was unternehmen wir alles, um ja nicht Gottes Reden "ertragen" zu müssen!

Vor einiger Zeit redete Gott zu mir und ich hatte in meiner Leitungsfunktion eine schwere Sache durchzuführen, die mir gar nicht behagte. Zwar war ich dazu bereit, aber ich musste dabei zunächst einige Schritte durchführen wofür ich 10 Tage benötigte. Nach der direkten Beauftragung bekam ich tägliche Bestätigungen des Auftrages: So oft ich die Bibel aufschlug, war es immer das gleiche Thema, als gäbe es nichts anderes in der Bibel. Mails von Bekannten (die keine Ahnung von der Situation hatten) drehten sich um dieses Thema. Gottesdienst-Predigten die ich hörte behandelten dieses Thema. Dieses "Reden" war eine Qual für mich - bis zu dem Augenblick wo ich den Auftrag ausgeführt hatte. Ab diesem Augenblick war Ruhe, und ich konnte auch wieder "normales" in der Bibel finden, wenn ich sie aufschlug. (Im Nachhinein kam etwas ans Licht das ich vorher nicht gewusst hatte und es zeigte sich, dass der Gehorsamsschritt notwendig war. Gehorsam zahlt sich also immer aus!)

Die Frage ist also viel mehr: Bin ich bereit auf Gott zu hören und ihm zu gehorchen? Und falls ich mich frage, was sein Wille ist, sollte ich mich eher fragen, ob ich seine Stimme nicht "überhöre"?

Gott suchen

Denn auf eine Weise redet Gott und auf eine zweite; nur beachtet man's nicht. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Menschen fällt, wenn sie schlafen auf dem Bett, da öffnet er das Ohr der Menschen und schreckt sie auf und warnt sie, damit er den Menschen von seinem Vorhaben abwende und von ihm die Hoffart tilge und bewahre seine Seele vor dem Verderben und sein Leben vor des Todes Geschoss. Auch warnt er ihn durch Schmerzen auf seinem Bett und durch heftigen Kampf in seinen Gliedern

Hiob 33,14-19

Aber es gibt ja auch den Fall, dass Gott zunächst nichts sagt, wir aber eine Frage an ihn haben. Gehen wir dann in die Stille, um auch Gottes Antwort zu hören und - ob sie uns gefällt oder nicht - auch anzunehmen?

Nicht ohne Grund suchten die Propheten und selbst Jesus immer wieder die Wüste oder andere einsame Ort auf, um engen Kontakt mit Gott zu haben und Gottes Willen zu erfahren.
Heute scheinen die Menschen sich ständig durch Fernsehen, Radio, Partys usw. ablenken zu müssen. Manche haben regelrecht ein Problem damit längere Zeit in einem stillen Raum zu sitzen. Warum eigentlich? Haben Sie Angst dann zum Nachdenken zu kommen? In jeder Firma wird regelmäßig Bilanz gezogen - aber gehen wir auch so regelmäßig in die Stille vor Gott um unser Leben zu prüfen und "Bilanz zu ziehen" ob wir den Lebenssinn, so wie ihn Gott für uns bestimmt hat, ansteuern oder auf falschem Kurs sind?
Warum sagt wohl Gott:

Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, suchet sein Antlitz allezeit!

Psalm 105,4

Denn so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich, so werdet ihr leben.

Amos 5,4

Suchet den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, solange er nahe ist.

Jesaja 55,6

Auch Jesus wies klar darauf hin Gott um Gnade und Vergebung zu bitten, den Kontakt zu Gott zu suchen und quasi an Gottes Tür anzuklopfen:

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.

Matth. 7,7

Sünde trennt von Gott

Es bleibt dabei: WIR müssen unsere "Antennen" zu Gott hin ausrichten. Immer wieder müssen wir Gottes Angesicht suchen, zu ihm beten und sein Wort lesen. Die so genannte "Stille Zeit" morgens sowie die immer wieder erneute Ausrichtung zu Gott im Alltag sind so wichtig wie das Atmen: Um so länger man darauf verzichtet, um so schlechter geht es einem bis man schließlich stirbt.
Und wenn wir uns dann auch noch durch Sünde von ihm entfernen, wird es geradezu unmöglich Gott noch zu hören. So verwundert es nicht, wenn Gott auch klar sagt:

Siehe, des HERRN Arm ist nicht zu kurz, dass er nicht helfen könnte, und seine Ohren sind nicht hart geworden, sodass er nicht hören könnte, sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet

Jesaja 59,1-2

Ein Mann hatte einen Traum: Er ging einen Weg über eine Wiese. Plötzlich stand er vor einer Mauer. Der Weg führte direkt auf die Mauer zu und es sah so aus, als ob die Mauer erst später dort gebaut worden war. Die Mauer reichte links und rechts so weit er sehen konnte und war zudem zu hoch um darüber zu klettern. Dann war es ihm als ob er Gottes Stimme auf der anderen Seite der Mauer dumpf hörte, aber er konnte nichts verstehen. Er fing an zu weinen: "Herr, mein Gott, helf mir! Rede zu mir!" Aber es half nichts! Plötzlich wurde ihm bewusst, daß diese Mauer aus Steinen seiner eigenen Sünden gebaut war. Er weinte bitterlich und rief zu Gott, daß es ihm Leid täte. Dann fing er an die erste Sünde beim Namen zu nennen und zu bekennen. In dem Moment fiel plötzlich dröhnend ein großer Stein von der Mauer herab. Er bekannte die nächste Sünde, und wieder fiel ein Stein zu Boden ...

Ist es nicht wunderbar, daß Gottes Wort sagt:

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

1. Joh. 1,9

So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.

Jesaja 1,18

Weil Jesus Christus an unserer Statt gestorben ist, dürfen wir unsere Schuld ihm bringen, weil er die Schuld für uns getragen hat!

Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat1 willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in die Irre wie Schafe, ein jeder sah auf seinen Weg. Aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn.

Jesaja 53,4-6

Beispiele aus der Bibel wie Gott spricht

Wollen wir uns nun aber mal einige der sehr sehr vielen Beispiele aus der Bibel ansehen, wie Gott zu Menschen damals wie heute redet:

1) Direktes, akustisches Reden

Gott hatte zu allen Zeiten ganz "normal" zu Menschen geredet. Dies wird vor allem durch folgende Beispiele klar:

Und der HERR rief Samuel. Er aber antwortete: Siehe, hier bin ich!, und lief zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen; geh wieder hin und lege dich schlafen. Und er ging hin und legte sich schlafen. Der HERR rief abermals: Samuel! Und Samuel stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Er aber sprach: Ich habe nicht gerufen, mein Sohn; geh wieder hin und lege dich schlafen. Aber Samuel hatte den HERRN noch nicht erkannt, und des HERRN Wort war ihm noch nicht offenbart. Und der HERR rief Samuel wieder, zum dritten Mal. Und er stand auf und ging zu Eli und sprach: Siehe, hier bin ich! Du hast mich gerufen. Da merkte Eli, dass der HERR den Knaben rief, und sprach zu ihm: Geh wieder hin und lege dich schlafen; und wenn du gerufen wirst, so sprich: Rede, HERR, denn dein Knecht hört. Samuel ging hin und legte sich an seinen Ort. Da kam der HERR und trat herzu und rief wie vorher: Samuel, Samuel! Und Samuel sprach: Rede, denn dein Knecht hört. Und der HERR sprach zu Samuel ...

1. Samuel 3,4-11a

Als er aber auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Steh auf und geh in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen sprachlos da; denn sie hörten zwar die Stimme, aber sahen niemanden.

Apg. 9,3-7

Samuel hielt die Stimme Gottes für die ihm bekannte Stimme des Priesters und Ersatzvaters Eli. Bei Saul hörten auch andere Beteiligte die Stimme.
Auch zu Mose sprach Gott so direkt, das es sogar hieß:

Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet.

2. Mose 33,11a

2) Sichtbare Engel überbringen die Botschaft Gottes

Wer denkt dabei nicht gleich an die Weihnachtsgeschichte, wo Engel den Hirten auf dem Feld die frohe Botschaft überbrachten:

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten ...

Lukas 2,8-15a

Aber auch Petrus erlebte sichtbare Engel:

Und in jener Nacht, als ihn Herodes vorführen lassen wollte, schlief Petrus zwischen zwei Soldaten, mit zwei Ketten gefesselt, und die Wachen vor der Tür bewachten das Gefängnis. Und siehe, der Engel des Herrn kam herein und Licht leuchtete auf in dem Raum; und er stieß Petrus in die Seite und weckte ihn und sprach: Steh schnell auf! Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach zu ihm: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Und er sprach zu ihm: Wirf deinen Mantel um und folge mir! Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass ihm das wahrhaftig geschehe durch den Engel, sondern meinte, eine Erscheinung zu sehen. Sie gingen aber durch die erste und zweite Wache und kamen zu dem eisernen Tor, das zur Stadt führt; das tat sich ihnen von selber auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Straße weit, und alsbald verließ ihn der Engel. Und als Petrus zu sich gekommen war, sprach er: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes errettet hat und von allem, was das jüdische Volk erwartete.

Apg. 12,6-11

Petrus sah nicht nur den Engel, sondern wurde auch noch angestoßen.

3) Gott redet durch Erscheinungen

Oft kommen auch Erscheinungen in der Bibel vor, durch die Gott uns etwas mitteilen möchte. Einige werden von mehreren Personen wahrgenommen wie im folgenden Beispiel, wo mehrere Jünger sowie Jesus selbst anwesend waren, die alle zusammen die Erscheinung hatten:

Und als sie vom Berge hinabgingen, gebot ihnen Jesus und sprach: Ihr sollt von dieser Erscheinung niemandem sagen, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden ist.

Matth. 17,9

Die Bibel scheint eine größere Bandbreite unter dem Wort "Erscheinungen" zusammenzufassen. Dies reicht von Engeln über irgendwelche Personen bis hin zu Gott selbst

... sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe.

Lukas 24,23b

Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.

Apg. 16,9-10

Es sprach aber der Herr durch eine Erscheinung in der Nacht zu Paulus: Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!

Apg. 18,9

4) Gott redet durch Träume

Hier gibt es auch die unterschiedlichsten Erscheinungen. Bei Josef war es ein Engel im Traum:

Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. ... Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.

Matth. 1, 20 + 24

Bei den Weisen aus dem Morgenland und auch bei Abimelech sprach Gott selbst:

Und Gott befahl ihnen im Traum, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren; und sie zogen auf einem andern Weg wieder in ihr Land.

Matth. 2,12

Aber Gott kam zu Abimelech des Nachts im Traum und sprach zu ihm: Siehe, du bist des Todes um der Frau willen, die du genommen hast; denn sie ist eines Mannes Ehefrau.

1. Mose 20,3

Aber es können einfach auch beunruhigende Träume sein, die man nicht gleich versteht, wie bei dem König Nebukadnezar:

Da hatte ich einen Traum, der erschreckte mich, und die Gedanken, die ich auf meinem Bett hatte, und die Gesichte, die ich gesehen hatte, beunruhigten mich. Und ich befahl, dass alle Weisen Babels vor mich gebracht würden, damit sie mir sagten, was der Traum bedeutete.

Daniel 4,2-3

5) Durch den heiligen Geist

Nicht umsonst hatte Jesus in den sieben Sendschreiben an die Gemeinden zum Schluss immer wieder darauf hingewiesen, wie wichtig es ist Ohren zu haben, die die Stimme des Geistes Gottes vernehmen können. Sünde verstopft das geistliche Ohr:

Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Off 2,7 sowie 2,11 oder 2,17 usw.

Gerade im Neuen Testament seit Pfingsten redet Gott oft durch seinen Heiligen Geist:

Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen!

Apg. 8,29

Als sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, zu dem ich sie berufen habe.

Apg. 13,2

6) Durch andere Menschen

Immer wieder spricht auch Gott durch andere Menschen - im Alten Testament auch meist Propheten genannt. Es scheint so, dass ein direktes Reden Gottes von uns gerne überhört wird, und wenn jemand anderes zu uns kommt, wir dadurch mehr wachgerüttelt werden. Ein Beispiel ist Nathan, der David zurecht weisen musste:

Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: ... Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel?

2. Samuel 12,7a + 9

Gerade hierbei gibt es sehr viele Beispiele in der Bibel. Zu diesen Propheten gehörten Noah, Mose, Elia, Elisa, Jesaja, Jona und noch viele mehr. Letztlich haben auch solche Propheten die einzelnen Teile der Bibel durch Eingebung Gottes für uns niedergeschrieben:

Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

2. Tim. 3,16

7) Gewissen

Gott redet auch oft durch unser Gewissen, das uns verklagt.

Die Hauptsumme aller Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungefärbtem Glauben.

1. Tim 1,5

Diese Botschaft vertraue ich dir an, mein Sohn Timotheus, nach den Weissagungen, die früher über dich ergangen sind, damit du in ihrer Kraft einen guten Kampf kämpfst und den Glauben und ein gutes Gewissen hast. Das haben einige von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten

1. Tim 1,18-19

Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen.

Tit 1,15

um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!

Hebr 9,14

so lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in vollkommenem Glauben, besprengt in unsern Herzen und los von dem bösen Gewissen und gewaschen am Leib mit reinem Wasser.

Hebr 10,22

8) Gottes Wort / Bibel

Vor allem redet Gott aber auch durch Sein Wort, die Bibel! Nicht ohne Grund sagt Gott selbst:

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

Jeremia 23,29

so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.

Jesaja 55,11

So wurde der König Josia vom Wort Gottes innerlich "getroffen" und demütigte sich vor Gott.

Dazu sagte der Schreiber Schafan dem König: Der Priester Hilkija gab mir ein Buch. Und Schafan las es vor dem König. Als aber der König die Worte des Gesetzbuches hörte, zerriss er seine Kleider. Und der König gebot dem Priester Hilkija und Ahikam, dem Sohn Schafans, und Achbor, dem Sohn Michajas, und Schafan, dem Schreiber, und Asaja, dem Kämmerer des Königs, und sprach: Geht hin und befragt den HERRN für mich, für das Volk und für ganz Juda über die Worte dieses Buches, das gefunden ist; denn groß ist der Grimm des HERRN, der über uns entbrannt ist, weil unsere Väter nicht den Worten dieses Buches gehorcht haben und nicht alles taten, was darin geschrieben ist. ...
Weil du im Herzen betroffen bist und dich gedemütigt hast vor dem HERRN, als du hörtest, was ich geredet habe gegen diese Stätte und ihre Einwohner, dass sie sollen zum Entsetzen und zum Fluch werden, und weil du deine Kleider zerrissen hast und vor mir geweint hast, so habe ich's auch erhört, spricht der HERR.

2. Könige 22,10-13+19

Auch ein Kämmerer aus Äthiopien war vom Wort Gottes nicht nur innerlich sehr bewegt, sondern ließ sich auch kurz danach taufen:

Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Wort der Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesus. Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse?

Apg. 8,34,37


Wie schon erwähnt kann dieses Thema nicht umfassend hier behandelt werden, da es einfach zu viele Beispiele in der Bibel gibt. Festhalten sollte man aber, daß Gott auf unterschiedliche Weise zu uns redet, wir sein Reden aber oft nicht wahrnehmen oder wahrnehmen wollen. Wie oft redet Gott durch das Gewissen - wir machen aber trotzdem weiter? Das gefährliche ist nur, Gott läßt uns die freie Wahl: Wenn wir uns gegen ihn entscheiden oder zumindest immer mehr für die Sünde, dann wird Gottes Geist betrübt und zieht sich zurück. Um so weiter wir uns selbst von Gott entfernen, um so weniger "laut" hören wir sein Reden!
Daher ist es so enorm wichtig, immer wieder sein Leben zu bereinigen und täglich die Stille mit Gott zu suchen!!!
Ich wünsche allen die Freude und Kraft dazu!

Rainer Jetzschmann, 2007


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