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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.04.2017

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Wenn Gottes Geist in uns wohnt, soll unser ganzes Leben auch von ihm bestimmt sein.

Ihr aber seid nicht fleischlich sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Römer 8,9

Und ob es währt bis in die Nacht
und wieder an den Morgen,
doch soll mein Herz in Gottes Macht
verzweifeln nicht noch sorgen.
So tu Israel rechter Art,
der aus dem Geist erzeuget ward
und seines Gotts erharre.

Frage: Warum ermahnt uns Martin Luther, wir sollen nicht verzweifeln noch sorgen?

Vrschlag: Der Heilige Geist Gottes hatte ihm gezeigt, wie listig der Satan ist. Zuerst verführt er die Menschen zur Sünde und dann hängt er ihnen Verzweiflungsgefühle an. Gläubige Menschen fallen auch schnell in Sorgen und Verzweiflung. Jesus lehrte doch, nicht zu sorgen oder unsere Sorgen auf Jesus zu werfen, denn er sorgt für uns. Sünder, die sich sorgen über ihre Schuld vor Gott, sollten diesen Ungehorsam vor dem Herrn bekennen und bereuen. Wer sich abwendet vom Pfad der Sünde, und sich zu Jesus hinwendet und ihm mit gläubigem Herzen lebenslanger Gehorsam verspricht, der wird eine neue Kreatur (Schöpfung).

George Whitefield
Ein Mann der Demut
und ein Erwecker Englands und Amerikas


Wer kennt heute noch den Namen "Whitefield" (1714-1770)? - Dabei war er es, der die englischsprachige Welt nachhaltig beeinflusste und große Erweckungen unter seiner Verkündigung entstanden! Wieso wurde er zum Bahnbrecher eines geistlichen Aufbruchs im 18. Jahrhundert, aber nur wenige wissen heute noch um Whitefield?
Die Antwort ist vermutlich auch der Schlüssel, warum ihn Gott so über die Massen gebrauchen konnte: Demut! Wer seine Biographie gelesen hat, wird viele Aussagen von ihm finden, die den meisten Christen von heute leider fremd sind. Wer würde schon wie Whitefield sagen:

Der Name Whitefield soll erlöschen, wenn nur der Name Christi genannt und gerühmt wird!


Welch große Liebe zu Jesus Christus und welche Demut sprechen aus diesen Worten! Aber er sprach nicht nur so, sondern er lebte es auch! Schon kurz nach seiner Bekehrung betete er:

Himmlischer Vater, bewahre mich um Deines geliebten Sohnes willen vor dem Drang, aufsteigen zu wollen. Gib, daß ich Beförderung hassen kann. Gib um Deiner grenzenlosen Erbarmungen willen, daß ich ein niedriges und verächtliches Leben lieben kann und nie versuche, die Glückseligkeit der kommenden Welt gegen das Glück der diesseitigen Welt einzutauschen.


Schon zu Beginn seiner Arbeit als Verkündiger des Evangeliums zeigte sich sein demütiges Wesen. So schrieb er einem Freund:

Die Kirchen sind an den Werktagen so voll wie am Sonntag, und am Sonntag so voll, daß viele, sehr viele wieder umkehren müssen, weil sie keinen Platz finden. Lieber Mr. Harris, betet, daß Gott mich immer demütig halte und ich die Überzeugung nie verliere, daß ich ohne Ihn nichts bin, und daß alles Gute, das auf der Erde getan wird, von Gott selbst getan wird!


So tief seine Ehrfurcht vor Gott auch war, so wenig achtete er gleichzeitig auf Menschenstimmen, die ihm vom von Gott geheißenen Weg abbringen wollten:

Mir ist es ein Geringes, von Menschen beurteilt zu werden. Meinem Meister stehe oder falle ich. Bald werden wir alle vor dem Richterstuhl Christi stehen müssen, und dort muß ich mich für das, was ich gelehrt und gepredigt habe, verantworten!


Ist es nicht höchst bedauerlich, daß heutigen Tages so wenige Prediger sich der Rechtfertigung vor Gott, wegen dem was sie lehren, bewußt sind? Wie sähe es in den Kirchen heute aus, wenn Gottesfurcht bei den Verkündigern Einzug halten und der Sauerteig der Bibelkritik verschwinden würde? Whitefield kümmerte sich nicht um die lauen Lehrmeinungen der Kirche. Er erlebte es täglich neu das Jesus Christus lebt - und gab diese Liebe weiter! Wundert es daher, daß Whitefield lange Zeit die Kanzeln der offiziellen Kirchen verschlossen blieben?


In Hingabe leben ... und ungeheuer große Ernten einbringen

Man kann es sich kaum vorstellen: Innerhalb von 4 Jahrzehnten predigte Withefield über 30.000 mal und erreichte mehrere Millionen Menschen mit dem Evangelium, die in keiner Kirche zu finden gewesen wären. Meist predigte er an einem Tag mehrmals, wobei bei einer Predigt eine Zuhörerschaft von 30.000 Menschen nichts ungewöhnliches bei ihm war. Zeitzeugen berichteten von tief ergriffenen Menschen, die durch die Predigten Frieden mit Gott suchten. Von der Stadt Kingswood mit ihren Kohlebergwerken, deren Bewohner für ihre Brutalität berüchtigt waren, wird z.B. berichtet:

Die ersten Anzeichen dafür, daß Gottes Geist anfing, sie zu überführen, waren die weißen Furchen, welche die Tränen auf ihren schwarzen Wangen zeichneten. Hunderte und Aberhunderte wurden ihrer Sünden überführt, was in echten Bekehrungen ihren glücklichen Abschluß fand.



Dem Demütigen gibt Gott Gnade ...


Die meisten Menschen würden von solch einem Erfolg ihrer Arbeit wohl überwältigt sein und sich auf ihre Person etwas einbilden. Aber sagt nicht die Bibel:

Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5b

Wie schnell keimt der Hochmut in unseren Herzen! Doch Gott muß an erster Stelle stehen. Es geht um SEINE Ehre!

Ich, der HERR, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.

Jesaja 42,8

Warum musste ein Paulus einen "Pfahl im Fleisch" haben?

Und damit ich mich wegen der hohen Offenbarungen nicht überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.

2. Kor. 12,7

Immer wieder spricht die Bibel von der Notwendigkeit der Demut und der Verherrlichung Jesu durch unser Leben, damit Gott uns reichlich segnen kann.
Aber wie sah dies bei Whitefield aus? Hatte er sich zu Hochmut verleiten lassen? Nein, statt dessen finden wir folgende Aussagen von Whitefield, die ein großes Vorbild an Demut angesichts der großen geistlichen Aufbrüche unter seinen Predigten sind:

Wie kann Gott nur einen Wurm wie mich lieben? Wie kann er nur einen verwerflichen Wicht wie mich je gewollt haben?

Ach, daß alles, was ich sehe, in mir das Verlangen wecken möge, ein Nichts zu werden und es als mein höchstes Vorrecht anzusehen, ein Diener aller und niemandes Haupt zu sein! Ich stelle fest, wie die Liebe zur Macht oft sogar Gottes geliebte Kinder vergiftet und sie verleitet, Leidenschaft mit Eifer und herrisches Gebaren mit göttlich gegebener Autorität zu verwechseln. Ich für meinen Teil finde es weit besser, zu gehorchen als zu regieren, und daß es sicherer ist, selbst niedergetreten zu werden, als die Macht zu haben, andere niederzutreten.

Betet, daß ich in meinen eigenen Augen sehr klein bleibe und meinem geliebten Meister nicht einen Teil seiner Ehre raube!


J.P.Gledstone schrieb in seiner 1871 erschienen Biographie über Whitefield über dessen Demut:

Die Ursache dafür liegt in seiner niedrigen Einschätzung seiner selbst, welche offenkundig aus seinem Glauben floss. Keiner war ärmeren Geistes als er; keiner sah sich mehr als Knecht aller an als er; keiner war mit größerer Dankbarkeit und Verwunderung erfüllt, wenn ihm die geringfügigste Freundlichkeit von der bescheidensten Person erwiesen wurde.
Er dachte, es sei seine Sache, jedermann zu dienen, ihre Lasten zu tragen und über ihre Verluste zu weinen, aber er scheint nie daran gedacht zu haben, daß sein Bruder ihm gegenüber unter der gleichen Verpflichtung stand. Während seines ganzen Lebens dachte er nie von sich selbst als von einem Menschen von besonderem Gewicht, noch rühmte er sich je seiner einzigartigen Kräfte. Er gebrauchte, was ihm Gott in die Hand gegeben hatte, mit der Einfalt eines kleinen Kindes.


Verwundert es einen noch, daß Whitefield so enorm von Gott gebraucht werden konnte?
Wollen wir auch ein fruchtbares Leben zum Segen unserer Mitmenschen führen? Hier haben wir das Vorbild eines Christen, der mit ganzem Herzen Jesus nachfolgte, und mächtige Segnungen Gottes empfing. Wer möchte es ihm gleichtun und demütig ganz zur Ehre Gottes leben?

Ausführliche Informationen über George Whitefield finden Sie im Buch "George Whitefield - Der Erwecker Englands und Amerikas"


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