Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.06.2017

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Jesus Christus vertrauen

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohlmachen

Psalm 37,5

Sei im übrigen ganz still,
du wirst schon zum Ziel gelangen;
glaube, dass sein Lebenswill
stillen werde dein Verlangen
Drum such Jesum und sein Licht,
alles andre hilft dir nicht!

Frage: Wie ist es um unseren Glauben bestellt? Befehle ich Gott meine Sorgen an und setze volle Hoffnung auf Gottes Handeln?

Tipp: Die Bibel ist voller Verheißungen für wahre Gotteskinder! Aber wie schnell geht es uns doch wie Petrus, welcher auf Wind und Wellen schaute anstatt auf Jesus Christus, dem alle Gewalt gegeben ist! Lasst uns „Glauben wagen“ und Gottes Anweisungen trotz aller denkbaren Schwierigkeiten befolgen. Selig ist wer nicht mit den irdischen Augen Absicherungen und Hilfen sieht, sondern einfach kindlich glaubt (siehe Joh. 20,29)!

Liebe, Lust, Sexualität ... und die Bibel

Was hat denn Liebe, Lust und Sex mit der Bibel zu tun, werden Sie vielleicht fragen!
Es gab Zeiten, in denen Sex als "unfromm" oder zumindest als etwas "Niederes" angesehen wurde - zumindest wurde es so nach außen hin suggeriert. Mancherorts scheint sich das bis heute so gehalten zu haben.
Aber spricht sich die Bibel dagegen aus? Ist das Ausleben der Sexualität vielleicht sogar Sünde? Ist Sexualität nur von Gott gegeben wegen der Fortpflanzung - aber ansonsten hat sie im Leben nichts zu suchen?

Es ist schon eigenartig, aber Gott selbst benutzt obige Worte:

Denn ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer.

Hosea 6,6

Es ist doch seltsam: In Predigten wird über das Geben des Zehnten oder sonstigen Spenden gesprochen - dabei geht es Gott um etwas ganz anderes!
Wenn Opfergaben (Spenden) auch ihre Berechtigung haben, so muss trotzdem gesagt werden, daß Gott auf etwas ganz anderes Wert legt: Gehorsam, Gerechtigkeit und Kontakt mit ihm zu haben! Gott geht sogar soweit Gottesdienste zu verachten - wenn nicht das Leben stimmt:

Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören! Es ströme aber das Recht wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Strom.

Amos 5,21-24

Wir sehen, es kommt Gott wirklich nicht auf Opfer an - zumal wenn sie mit Heuchelei verbunden sind.
Kommen wir aber zurück zu dem, was Gott von uns haben möchte: Wir sollen Gott erkennen!
Wenn wir wissen wollen was die Bibel unter "Erkenntnis" versteht, wird man schon gleich am Anfang der Bibel fündig:

Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain.

1. Mose 4,1

Gott will eine enge, intime Beziehung zu uns haben

Sicherlich ist es kein Zufall, daß Gottes Wort das gleiche Wort "Erkennen" in Bezug auf Sexualität bzw. die körperlich engste Gemeinschaft zwischen Mann und Frau benutzt, und das gleiche Wort auch in Bezug auf das innige Verhältnis das Gott mit uns haben möchte!
Sehr viele Stellen der Bibel verdeutlichen, dass es einen tiefen Zusammenhang wischen der ehelichen Liebe (inkl. Sexualität!) und der Beziehung die Gott mit uns Menschen haben möchte, gibt. So spricht die Bibel von Bräutigam (Gott) und Braut (Gemeinde Jesu). Auch das Hohelied der Liebe trieft geradezu von Intimität, wobei gerade im Orient bekannt ist, daß damit nicht "Fleischeslust" sondern die Beziehung Gottes zu den Menschen gemeint ist: Wenn wir nur mal die Augen öffnen würden, könnten wir überall im Alltag Ähnlichkeiten zwischen Gottes Wort und dem alltäglichen Leben sehen:

Wie schön ist deine Liebe, meine Schwester, liebe Braut! Deine Liebe ist lieblicher als Wein, und der Geruch deiner Salben übertrifft alle Gewürze.

Hohelied 4,10

Denn wie ein Mann ein Weib liebhat, so werden dich deine Kinder liebhaben; und wie sich ein Bräutigam freut über die Braut, so wird sich dein Gott über dich freuen.

Jesaja 62,5

Es wird aber die Zeit kommen, daß der Bräutigam (Jesus) von ihnen (Jünger) genommen wird; dann werden sie fasten.

Markus 2,20

Komm, ich will dir die Frau zeigen, die Braut (Gemeinde Jesu) des Lammes (Jesus wurde das Opferlamm).

Offb. 21,9b

Gehe hin und predige öffentlich zu Jerusalem und sprich: So spricht der HERR: Ich gedenke der Treue deiner Jugend und der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, in dem Lande, da man nichts sät, da Israel des HERRN eigen war und seine erste Frucht. Wer davon essen wollte, machte sich schuldig, und Unheil mußte über ihn kommen, spricht der HERR.

Jer. 2,2-3

Umgekehrt spricht sich die Bibel aber auch gegen Sexualität vor und außerhalb der Ehe aus, wobei im geistlichen auch wieder die Parallele mit Abgötterei besteht:

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit.

Galater 5,22

Die trieben Hurerei in Ägypten in ihrer Jugend; daselbst ließen sie ihre Brüste begreifen und den Busen ihrer Jungfrauschaft betasten.

Hesekiel 23,3

Und du bestelltest deine Unzucht wie in deiner Jugend, da die in Ägypten deine Brüste begriffen und deinen Busen betasteten.

Hesekiel 23,21

Mein Kind, warum willst du dich an der Fremden ergötzen und herzest eine andere?

Sprüche 5,20

auf daß du bewahrt werdest vor der Frau deines Nächsten, vor der glatten Zunge der Fremden. Laß dich nach ihrer Schönheit nicht gelüsten in deinem Herzen, und laß dich nicht fangen durch ihre Augenlider. Denn eine Hure bringt einen nur ums Brot, aber eines andern Ehefrau um das kostbare Leben.

Sprüche 6,24-26

Gott hat also ein starkes Begehren nach einer sehr engen Gemeinschaft mit uns, die wir nach seinem Ebenbild bzw. "Gegenüber" geschaffen sind - gleich wie die Frau als "Gegenüber" des Mannes geschaffen wurde.

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei.

1. Mose 1,26

Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe als sein Gegenüber machen, die zu ihm passt.

1. Mose 2,18

Hat Gott sein Ziel bei uns erreicht? Leben wir in Harmonie und engster Gemeinschaft mit Gott? Oder trennt uns Sünde von ihm?

Gott benutzt gerade das Bild der Sexualität und erwartet in der Beziehung zu ihm geradezu ein "intimes" Zusammensein! Wie kann er wohl ein Bild gebrauchen, wenn er nicht gleichzeitig auch solch eine enge Gemeinschaft zwischen Mann und Frau erwartet?!?
Ja, Gott gebietet sogar die Sexualität:

Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wiederum zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt.

1. Kor. 7,3-5

Wir sehen: Nur eine besondere, begrenzte!!! Zeit in der wir uns "ausklinken" um mal in die Stille mit Gott zu gehen, um seinen Willen zu erfahren und mit ihm zu sprechen, darf uns von dem sexuellen Umgang in der Ehe abhalten! Ja, der Ehepartner der sich sexuell dem anderen Partner verwehrt wird mitschuldig, wenn dieser Fremd gehen sollte, weil Satan gerade hier eine Chance zum Zerstören findet!
Was wird wohl Gott sagen, wenn ein Ehepartner ständig Ausreden hat und sich dem Anderen entzieht ... und damit die Gemeinschaft zerstört!?!
In der Beziehung zu Gott verhält es sich genauso, nur was Gott über uns bei solcher "Sünde" der Ablehnung der innigsten Gemeinschaft mit ihm sagt, ist erschreckend:

Aber ich habe gegen dich, daß du die erste Liebe verläßt. So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte, wo du nicht Buße tust.

Off. 2,4-5

Gott erwartet eine enge und intime Ehegemeinschaft

Ist es nicht oft so: Am Anfang der Ehe kann man nicht dem Anderen nahe genug sein und hat auch oft und intensiven sexuellen Kontakt, aber mit der Zeit ebbt dies ab. Vielleicht sind es die Kinder oder der streßige Beruf der einen abhält. In Bezug auf Gott können es "fromme Werke" sein, die einem vom Gebet abhalten und einen mehr auf die Aufgaben als auf Gott schauen lassen.
VORSICHT! Nicht nur der Ehepartner leidet unter diesem "zurückziehen" sondern genauso auch Gott im geistlichen! NICHTS darf uns von ihm Trennen. ER muss die Nummer eins sein! Genauso wie eine Ehe schließlich einmal zerbricht wenn der Kontakt immer mehr verloren geht, so wird Gott sich auch einmal ganz von einem distanzieren - und dann wehe uns (siehe obige Vers)!!!

ACHTUNG! Wenn hier von sexueller Intimität die Rede ist, so bezieht sich diese in erster Linie auf "normale" bzw. völlig gesunde Menschen (siehe hierzu auch Matth. 9,12). Zudem geht das sexuelle Verlangen naturbedingt bei zunehmendem Alter zurück - und oft beginnt dafür eine andere, mitunter zartere Zweisamkeit.

Kommen uns folgende Verse nicht auch in Bezug auf die Ehe bekannt vor?:

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

2. Mose 20,2-3

Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

5. Mose 6,4-5

Wer möchte schon seinen Partner mit jemandem Anderen teilen? Was ist aber gemeint? Sind es nur Götzen die in fremden Religionen verehrt werden und angebetet werden?
Wie ist es in der Ehe? Ist es nur das Fremdgehen was eine Ehe zerstören kann? Kann nicht auch ein Hobby das zu intensiv gepflegt wird und der Partner dabei absolut zu kurz kommt die Beziehung zerstören? Genauso ist es auch in Bezug auf Gott: Fernsehen, Motorrad, Auto, Haus, Beruf usw. usw. können überbewertet werden - und Gott bekommt eine niedere Priorität. Bei wie vielen "Christen" beschränkt sich die Nachfolge letztlich nur auf einen Gottesdienstbesuch pro Woche und vielleicht noch ein Tischgebet?!? Dabei sollen wir ALLEZEIT Kontakt mit Gott suchen!

Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten und darin nicht nachlassen soll

Lukas 18,1

Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.

Matth. 6,33

Haltet an am Gebet und wachet in demselben mit Danksagung;

Kol. 4,2

Wie sieht unsere Beziehung zu dem Ehepartner aus? Lieben wir ihn wirklich und suchen wir ihm zu gefallen oder suchen wir nur unseren Vorteil?
Und wie sieht es in Bezug auf Gott aus? Brennt die Liebe zu ihm? Was tun wir, um ihm zu gefallen?

Glauben wir immer noch, wir lieben den Partner und Gott, wenn wir es nur mit Worten bekunden? Zeigen wir es auch durch Hingabe: In der Ehe sexuell und bezüglich Gott durch dauerhaftes Gebet und Demut?

Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so könnte das alles nicht genügen.

Hohelied 8,6-7

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

1. Kor. 13,4-7

Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden; was wollte ich lieber, denn es brennete schon!

Lukas 12,49

Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für seine Freunde.

Joh. 15,13

Jesus aber sprach zu ihm: "Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte." Dies ist das vornehmste und größte Gebot. Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Mt 22,37-40

Kleiner Exkurs über die Heiratspraxis bei den Juden zur Zeit Jesu:
Sex vor der Ehe war (entsprechend dem AT) strikt verboten, ja es war sogar so, daß der junge Mann bei der Familie des Mädchens das er heiraten wollte erstmal anfragte. Der junge Mann ging zunächst mit seinen Eltern zu den Eltern des Mädchens. Wurde dann der Entschluß gefasst, daß die beiden jungen Leute heiraten sollten, ging zunächst der Sohn hin un baute ein Haus für sich und die zukünftige Frau, hatte aber KEINEN engeren Kontakt mit dem Mädchen oder war gar alleine mit ihr in einem Raum!
Dies erinnert an Jesu Worte: "Und wenn ich hingehe euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin." (Joh. 14,3)
Wenn das Haus fertig war durfte aber der junge Mann immer noch nicht zu dem Mädchen gehen und sie holen. Den Zeitpunkt hatte ganz alleine der Vater zu entscheiden.
Die erinnert wiederum an Jesu Worte: "Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater." (Markus 13,32)
Sobald der Vater des jungen Mannes dann den Termin nannte ging die Familie zur Braut und holte sie ab und sie feierten eine mehrtägige Hochzeit.

Liebe kann unmöglich erzwungen werden - sie kann einem nur geschenkt werden!

In einer "normalen" Ehe gehört der Besitz beiden Partnern (Gütergemeinschaft). Was man an Materiellem dem Ehepartner schenkt, könnte er sich somit auch selbst kaufen, und muss nicht zwangsläufig aus der Liebe heraus kommen.
Etwas anders sieht es mit etwas Kreativem aus (z.B. Karte, Gedicht), da man sich hier Gedanken und Mühe machen muss. Dies könnte man in Bezug auf Gott mit der Nachfolge und aktivem Christsein (Diakonie usw.) vergleichen.
Aber die höchste Form des Liebesbeweises (der auch NUR dem Partner vorbehalten sein darf) ist die totale Hingabe, die auch die körperliche Vereinigung (Sexualität) einschließt!

Aber ACHTUNG! Liebe heißt nicht, sich nur dann dem anderen hin zu geben, wenn man gerade selbst "Lust" hat. Wahre Liebe gibt sich auch DANN (und das freiwillig) dem Ehepartner sexuell hin, wenn DER EHEPARTNER danach ein Bedürfniss verspürt:

Die Liebe sucht nicht das Ihre (sondern das Wohl des Anderen)

1. Kor. 13,5

Wahre Liebe hat das Wohl des Anderen vor Augen, was aber wiederum nicht zwangsläufig der Wunsch des Partners sein muss (z.B. übermäßigen Alkoholkonsum zu unterstützen). Wenn wir Gott wirklich lieben, suchen wir nicht alleine den Zeitpunkt der innigen Gemeinschaft mit ihm aus, sondern lassen uns von ihm und seinem Geist leiten (Joh. 3,8).

Wie sieht die Bibel aber Sex?
Die Bibel geht zwar nicht so sehr auf die Praxis ein, sieht aber Sex als etwas absolut normales und gottgewolltes an und spricht ganz natürlich z.B. vom Liebreiz der weiblichen Brüste, einem "besteigen des Palmbaumes" (Frau) bis hin zum "ergötzen" an der gemeinsamen Sexualität:

Dein Wuchs ist hoch wie ein Palmbaum, deine Brüste gleichen den Weintrauben. Ich sprach: Ich will auf den Palmbaum steigen und seine Zweige ergreifen. Laß deine Brüste sein wie Trauben am Weinstock und den Duft deines Atems wie Äpfel.

Hohelied 7,8-9

Ich bin eine Mauer und meine Brüste sind wie Türme. Da bin ich geworden in seinen Augen wie eine, die Frieden findet.

Hohelied 8,10

Freue dich an der Frau, die du jung geheiratet hast. Sie soll dir viele Kinder schenken! Anmutig wie eine Gazelle ist sie. Ihre Brüste sollen dich immer berauschen, in ihren Armen kannst du dich selbst vergessen!

Sprüche 5,18-19 (Übersetzung: "Die gute Nachricht")

Dein Born sei gesegnet, und freue dich des Weibes deiner Jugend. Sie ist lieblich wie die Hinde und holdselig wie ein Reh. Laß dich ihre Liebe allezeit sättigen und ergötze dich allewege in ihrer Liebe.

Sprüche 5,18-19 (Übersetzung: "Lutherbibel")

Laut medizinischer Forschung wird beim Sex ein so genanntes "Treuehormon" ausgeschüttet, das die Bindung festigt!
Gott hat den Menschen also nicht nur zur Fortpflanzung mit der Sexualität ausgestattet, sondern auch als ein extrem wichtiges Bindeglied zwischen Ehepartnern. Andererseits erkennt man aber auch darin, daß Sexualität absolut nicht für flüchtige Beziehungen geschaffen wurde und nur im Rahmen einer Geborgenheit gebenden Ehe tiefes, inniges Glück verspricht.

Noch ein Wort zum Sex außerhalb der Ehe bzw. bei lockeren und wechselnden Beziehungen:
Psychologen behaupten, eine Frau denke im tiefsten Inneren (ist ihr vielleicht nicht einmal bewußt) immer an den ersten Sex-Partner. Wenn man dazu an das "Treuehormon" denkt, verwundert es nicht, wenn statt Lust nur noch sexueller Frust in vielen Ehen herrscht! Nicht ohne Grund verbietet die Bibel Sex außerhalb der Ehe! Das was von Gott als Krönung der ehelichen Beziehung geschaffen wurde verliert dadurch an Substanz. (In dem Zusammenhang sei auf die Initiative www.wahreliebewartet.de hingewiesen)
Es ist tragisch, daß Satan (auch "Durcheinanderbringer" genannt) gerade diesen wichtigen Bereich bei sehr vielen Ehen auf den Kopf gestellt hat: Was in die Ehe gehört und als Segen gedacht ist wird aus der Ehe verbannt, und statt dessen zur billigen Ware außerhalb der Ehe gestellt, wo sie nicht hingehört!

Gott und Partner müssen ganz oben auf der Prioritätenliste stehen

Wie wir sehen spricht die Bibel bei "wahrer Liebe" von einem Feuer, daß sich selbst für den anderen aufopfert und verzehrt!

Bitte frage Dich: Liebst Du wirklich Gott? Liebst Du ihn wirklich von ganzem Herzen und allen Kräften, wie es sein Wort fordert?
Und liebt Du wirklich Deinen "Nächsten"? Wenn schon Jesus einen "Gastarbeiter" (so würden wir heute sagen) als Nächsten ansieht, wie viel mehr ist unser Ehepartner unser "Allernächster", den wir lieben sollen! Liebst Du Deinen Ehepartner in aufopfernder Weise, wie es Gottes Wort fordert? Geht es immer nur nach "Deinem Dickkopf" - oder versuchst Du die Wünsche des anderen zu erfüllen?!?

An dieser Stelle sei noch eine Warnung gegeben: Eine Liebesbeziehung kann nur dauerhaft bestehen wenn BEIDE Seiten daran arbeiten! Gott liebt uns, aber wenn wir uns von ihm abwenden wird er auch seinerseits nicht an einer Beziehung festhalten - und dies betrifft nicht nur die Zeit hier sondern auch die Ewigkeit!!! Genauso gibt es keine glückliche Ehe, wenn nicht BEIDE Seiten daran arbeiten!


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