Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

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an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.09.2014

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Wenn wir Gott Psalmen und geistliche Lieder singen, dann ist das für ihn ein Opfer und  für andere Menschen eine Verkündigung.

Ich aber will verkündigen ewiglich und lobsingen dem Gott Jakobs.

Psalm 75,10

Ich will allezeit es verkündigen,
will singen und loben Jakobs Gott.
Er kam, um zu retten die Sündigen -
sonst gerieten wir alle in den bleibenden Tod.

Frage: Welches Lied singen Sie Ihrem Gott?

Vorschlag: Es gibt viele Menschen, die singen leider immer noch das "Arme-Sünder-Lied". Wer sich aber zu Gott bekehrt hat, der singt freudig Gott, der unsere Stärke ist. Indem wir ihm singen, bringen wir ihm ein Lobopfer und verkündigen Gottes herrliche Taten.

Der schmale und der breite Weg
Auf welchem befindest DU Dich?



Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden.

Matth. 7,13-14 (Luther 1912)


Der breite und der schmale Weg

Hallo, liebe(r) Leser! Hier siehst Du ein farbenprächtiges Gemälde mit vielen interessanten Einzelheiten. Schau einmal genau hin! Der Maler hat versucht, Gottes Sicht, die ER von uns Menschen und unseren Lebenswegen hat, illustrativ umzusetzen. Dazu stützt er sich auf die Aussage des darunter stehenden Bibelverses. Dieser sagt im Klartext aus, dass sich die Masse der Menschen auf einem Weg befindet, der sich in Ziel und Ausgangspunkt kolossal von dem Weg unterscheidet, auf dem nur eine Minderheit unterwegs ist. Auch Du befindest dich auf einem dieser beiden Wege. Hast Du dich schon irgendwo entdeckt? Lass dich durch die Idee des Malers einmal dazu anregen, eine persönliche Standortbestimmung durchzuführen.

Ihr seid alle, so sagt Jesus Christus, von Geburt an auf einem breiten Weg (Ps 51,10; 1. Mo 8,21; Joh 3,6+7; Rö 3,10-12). Typisch für diesen Weg ist, dass man Gott darauf ausklammert. Die Erde und das Leben auf ihr sind durch Zufall entstanden und der Schöpfer wird ab-gelehnt. Stattdessen nimmt man sein Leben selber in die Hand und schöpft gerne die unzähligen Angebote und Vergnügungsmöglichkeiten der westlichen Kon-sumgesellschaft aus. Geld und Macht regieren an Got-tes Stelle. Man geht so seinen Lebensweg, liebt den Individualismus und boxt sich ohne Gottesbezug durch die Schwierigkeiten des Alltags hindurch. Immer schneller bewegt sich der Mensch zwischen Arbeit und Freizeit, Frust und Fun, Schicksalsschlägen und "freu-digen Ereignissen" auf seinen Lebensabend zu. Bald darauf folgt der Sterbetag, vielleicht einsam und ver-lassen in irgendeinem Krankenhaus. Tot. Nun sagt Gott aber in der Bibel nicht, dass mit dem Sterben alles aus und vorbei ist, sondern dass der breite Weg im Verder-ben endet, d. h., Gott wird jeden Menschen, der sich bewusst oder unbewusst auf dem breiten Weg der Gott-losigkeit befindet, nach dem Tod zur Rechenschaft ziehen (Hebräerbrief 9,27). Verderben meint hier un-zweideutig Hölle, ewige Nacht und Qualen ohne Ende. Dagegen siehst Du auf dem Titelbild aber auch einen recht schmalen Pfad, der bei einer engen Pforte be-ginnt und im Himmel endet. Himmel oder Hölle. Weiß oder Schwarz! Eine Grauzone, einen goldenen Mittel-weg akzeptiert Gott nicht. ER lässt uns Menschen also nicht darüber im Unklaren, wo die Wege, die wir gehen, hinführen. Ich bin mir ganz sicher: Mit ein wenig Auf-richtigkeit kannst auch Du deinen aktuellen Standort ausfindig machen. Breiter oder schmaler Weg? Sei ehrlich, wo stehst Du momentan?

Befindest Du dich auf der sogenannten Schattenseite des Lebens, dort wo der Alkoholiker liegt, der Krimi-nelle mit dem Geldsack rennt oder der coole Typ seine Hoffnungslosigkeit auf die Wand schmiert? Bist Du in der rechtsradikalen Szene zu Hause oder im Rotlicht-milieu? Du verstehst, das kann's nicht sein. Auf diese Art kommt man auf den Hund und stirbt am Ende wo-möglich auch noch wie ein solcher. Sitzt Du träumend vor dem Straßencafé, grölend im Fußballstadion oder stehst mit Interesse vor der Moschee? Vielleicht gehst Du aber gerade frisch verliebt und alles in rosa Farben sehend auf die breite Pforte zu. Vielleicht bist Du als erfolgreicher Geschäftsmann stets in Anzug und Kra-watte in den Chefetagen der Finanzhäuser zu sehen. Eventuell stehst Du sogar gerade im Begriff, dich kirchlich trauen zu lassen oder gehst fromm und brav als anständiger Mensch und Wohltäter mit einer tole-ranten und ökumenisch ausgerichteten Denkweise durch die Lebensjahrzehnte. O ja, man kann sogar sein Leben dem Humanismus verschreiben, als Pazifist sich für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Frieden in die-ser Welt einsetzen und trotzdem verloren gehen, genau so wie der brutale menschenverachtende Schlägertyp. Warum? Weil sich beide auf dem breiten Weg be-finden. Weil beide sich entschlossen haben, die weite Pforte zu wählen. Ich möchte sogar behaupten, dass selbst der fromme Kirchgänger keinen Vorteil gegenüber dem Schlitzohr hat und der strebsame, fleißige Kleinstadtbewohner nicht besser vor Gott dasteht als der Kirchendistanzier-te oder Lebenskünstler. Jesus hat die frommen Phari-säer nie besser wegkommen lassen als die Zöllner und Sünder. Im Gegenteil. Wenn Du jetzt vielleicht gemeint hast, schon viele Pluspunkte bei Gott gegenüber dem bösen Nachbarn gesammelt zu haben, muss ich dich leider enttäuschen. Nicht ständiges Lächeln, Geld- oder Sachspenden, Kirchensteuerzahlungen oder Säuglings-taufe bringt dich in den Himmel, sondern nur der Durchgang durch die enge Porte. Auch ist es falsch, dass sich eine Kirche als Heilsträger oder -vermittler versteht. Ein Pfarrer kann nicht mehr für dich tun, als dich auf das Kreuz Jesu aufmerksam zu machen. Dort gibt es Rettung, aber nicht in der Institution Kirche an sich. Retten und erlösen kann nur Jesus Christus in Sei-ner Gnade, deshalb fällt derjenige, der das fromme Hin-tertürchen der Kirche (Selbstgerechtigkeit) benutzt um auf den schmalen Weg zu gelangen, in den Abgrund.

Jesus Christus sagt in Johannes 10,9: "Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden." Somit ist deutlich, was mit dem Durchgang durch die enge Pforte gemeint ist: Nämlich den Sohn Gottes zu akzeptieren, Ihn in sein Leben aufzunehmen und Sein Sterben am Kreuz als stellvertretendes Opfer für seine eigene Schuld und Sünde anzuerkennen. Ob Gauner mit viel Schuld oder Menschenfreund mit wenig Schuld: Schuld ist Schuld, ob viel oder wenig. Gott weist den Menschen wegen einer Sünde von sich in die Verdammnis und nicht wegen tausend oder zehn-tausend Sünden. Gott ist heilig und kann auch nicht eine einzige Sünde stehen lassen (Hab. 1,13). Die Lö-sung für das menschliche Schuldproblem ist die enge Pforte. Dort muss man anklopfen, seine Sünden zu-geben und ernsthaft bereuen. Dann werden Lasten von Dir genommen und das Glück der Vergebung macht dich frei von dem Druck des schlechten Gewissens.

Gott führt jeden Menschen wenigstens einmal oder sogar mehrmals im Leben auf den Platz der Entschei-dung. Dort kann er frei wählen: Wird er ein echter Christ und beginnt die Bibel ernst zu nehmen oder geht er geradeaus weiter durch die breite Pforte? Du hast es vielleicht auch schon erlebt: Irgendwann hat dich jemand auf die Notwendigkeit der Umkehr zu Gott hin-gewiesen. Ein Arbeitskollege oder wildfremde Per-sonen in der Fußgängerzone haben dich angesprochen oder ein christliches Lied gesungen. Vielleicht hast Du schon einmal eine aufrüttelnde Predigt oder eine biblische Botschaft anlässlich einer Beerdigung gehört. Jetzt diese Schrift mit der Illustration auf dem Deck-blatt. Ja, bitte sieh genau hin! Wo stehst Du? Lass Dich versöhnen mit Gott! Gott vergibt gerne, gründlich und für immer. Damit ist der Weg frei zum Himmel. Bedenke das Ende deines Lebensweges! Gottes Angebot steht: Sein Sohn Jesus Christus hat auch deine Lebensschuld bezahlt, dort am Kreuz, da wo er wie ein Verbrecher für dich und mich hingerichtet wurde. Das hat er getan, um den Menschen die Tür zum schmalen Weg öffnen zu können. Auf diesem Weg findest Du nicht die Massen, aber Frieden, Freude und neue Freunde, die sich gegenseitig helfen, stärken und ergänzen. Der schmale Weg ist bei weitem nicht langweilig, sondern auf ihm bekommt das Leben Sinn und Ziel: Für Christus leben! ER, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat (Galaterbrief 2,20), will nicht nur dein Retter und Erlöser sein, sondern auch dein Führer, Freund, König und Herr. Seiner guten Führung und Bewahrung dürfen wir fest ver-trauen.
Geh ein durch die enge Pforte! Sprich im Gebet mit Jesus, und Du wirst Antwort erhalten. Gott verspricht: "Jeder, der den Namen des Herrn anruft, soll errettet werden" (Rö 10,13). Und: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen" (Joh. 6,37).

Dein Übergabegebet sollte etwa folgenden Inhalt haben: "Herr Jesus Christus, ich suche Frieden mit Gott. Meine Sünde und Schuld trennen mich von dir. Doch Du hast aus Liebe dein Leben und Blut für mich Sünder hingegeben. Du, der Gerechte, hast meine Strafe auf dich genommen. Bitte, vergib mir meinen Hass, jede Lüge, alle Lieblosigkeit, meine schlechten Gedanken. Löse Du mich von der Macht Satans, von okkulten Dingen und vom Aberglauben. Ich bereue alles aus tiefstem Herzen. Sei Du ab jetzt mein Herr und Erlöser. Mach mich zu deinem Eigentum und gib mir bitte nach deiner Zusage ewiges Leben. Danke für dieses großartige Geschenk. Amen!"

Text und Grafik wurden mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers dem Traktat
'Der schmale und der breite Weg' entnommen.
Bei ihm sind auch Schriften (Traktate) und Poster der Grafik zu erhalten.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.der-schmale-und-der-breite-weg.de

Tipp: 'Der schmale und der breite Weg' in Gedichtsform


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