Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.01.2018

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Gott morgens und abends im Gebet aufsuchen

Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offenbarung 22,13

Lasst uns morgens und abends vor Gott treten,
Ihn mit Hingabe und ganzem Herz anbeten,
Ihn morgens bitten um nötiges Gelingen
und abends ihm dann auch Dank darbringen.

Frage: Beginne und beende ich meinen Tagesablauf, indem ich Jesus Christus im Gebet aufsuche?

Tipp: In Jesaja 26,9 lesen wir: „mit meinem Geist suche ich dich am Morgen.“ Auch weitere Bibelstellen ermutigen uns, Jesus Christus im Gebet morgens und abends aufzusuchen und unseren Tageslauf somit mit Jesus zu „beginnen“ und „abzuschließen“. Das sollte dann auch mit demütigem und aufrichtigem Herzen und nicht mit leerem Geplapper geschehen (siehe Matth. 6,7), zumal wir es mit dem König aller Könige und Herr aller Herren zu tun haben (Off. 19,16)! Interessant ist dabei wie Josef vor einen irdischen König trat: „Er aber ließ sich scheren und wechselte seine Kleider und ging zum Pharao hinein.“ Auch mit unserem Äußeren sollten wir durchaus Gottes Majestät den gebührenden Respekt zollen! Lasst es uns eine feste Gewohnheit sein jeden Tag mit Gebet zu beginnen und abzuschließen!

Sadhu Sundar Singh -
ein Name geht um die (christliche) Welt.

Sadhu Sundar Singh

Wer war dieser Mann, der von den einen in Ehren gehalten - von anderen als Spiritist abgestempelt wird?

Sadhu Sundar Singh (Sadhu: wörtlich "Armer", "der Entsagende"), 1889 in Indien geboren, war ein von der indischen Spiritualität geprägter Mann, der in seiner Jungendzeit noch keinerlei Zugang zum Glauben an Jesus Christus hatte. Nach seiner Bekehrung zu Jesus Christus zog er als Wandermönch durch Indien, kam aber auch ins Ausland und bis nach Europa, wo er die Botschaft von Jesus Christus verkündigte.
1929 zog er trotz schwacher Gesundheit nochmals in die tibetischen Berge. Über sein Ende ist nichts Gewisses bekannt.

Wie kam der Sadhu zum Glauben an Jesus Christus?
Wie er selbst mitteilte, hatte er eine persönliche Begegnung mit Christus (Christuserscheinung) - und hier fängt das Problem an!
War Sadhu Sundar Singh ein Spiritist? Hatte er mit dem Okkulten zu tun gehabt? War er ein falscher Prophet?
Wir Europäer, die wir im Religionsunterricht, im Konfirmantenunterricht oder durch Aushänge an Kirchen - ja sogar durch Kinofilme in der heutigen Zeit - auf Jesus und die Bibel hingewiesen werden, können wohl mehrheitlich kaum behaupten, wie Sadhu Sundar Singh KEINEN Zugang zur christlichen Botschaft gehabt zu haben.
Warum "darf" Gott nicht direkt mit Menschen sprechen?
Wie war es mit Saulus? Begegnete ihm nicht auch Jesus Christus persönlich?
Gottes Wort gibt allerdings klare Anweisungen:

Prüfet alles, und das Gute behaltet.

1.Thess. 5,21

Geliebte, glaubet nicht jedem Geist, sondern prüfet die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt ausgegangen.

1.Johannes 4,1

Auch sagt die Bibel:

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa Trauben von Dornen, oder von Disteln Feigen?

Matth. 7,16

Wie waren nun die Früchte dieses Mannes? Wieviele Menschen kamen durch ihn zum Glauben oder wurden "wirklich" gesegnet?
Diese Frage ist natürlich schwer zu beantworten. Heute kennen wir nur aus den in Europa niedergeschriebenen Ansprachen seine Botschaft. Was ist diese Botschaft aber? Ist es nicht diese: Jesus Christus kennen zu lernen und IHN zu erfahren? Und sagt nicht Gottes Wort:

Suchet mich, so werdet ihr leben ...

Amos 5,4

Auch heißt es:

Da ihr Gott erkannt habt, vielmehr aber von Gott erkannt worden seid ...

Galater 4,9

Ich schreibe euch, Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang ist. Ich schreibe euch, Jünglinge, weil ihr den Bösen überwunden habt. Ich schreibe euch, Kindlein, weil ihr den Vater erkannt habt.

1. Johannes 2,13

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.

1. Johannes 4,8

Was heißt nun dieses "Erkennen" wieder? Von jemanden gehört zu haben?
Ganz klar: NEIN, das reicht nicht aus.
Schon am Anfang der Bibel heißt es:

Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar Kain.

1.Mose 4,1

Hier wird das gleiche Wort gebraucht - und durch bloßes Ansehen wurde wohl noch keine Frau schwanger, dazu gehört ein sehr enger Kontakt. Jesus sagt im Gleichnis mit dem Weinstock:

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.

Joh 15,5-6

Also müssen wir unbedingt den engen Kontakt mit Jesus Christus suchen. Und dies wird noch von Jesus selbst unterstrichen:

Darum an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Es werden nicht alle, die zu mir sagen: HERR, HERR! ins Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan ?
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter !

Matth. 7,20-23

Es dürfte damit klar gestellt sein, daß die "Erfahrungen" des Sadhu Sundar Singh zumindest nicht grundsätzlich abgelehnt werden dürfen!
Ob die Botschaft aber durchweg biblisch ist, mag - und soll! - jeder selbst prüfen.
Sicherlich sind seine Worte nicht immer verständlich (er war Inder mit anderen Ausdrucksformen wie Europäer) und zudem "mystisch", wozu kommt, daß die Bibel nicht all zu viel über diesen Bereich spricht, also eine Beurteilung erschwert wird.

Betrachten wir zum Schluß noch ein bekanntes Lied, dessen Autor Sadhu Sundar Singh war - und das wohl von keinem als unbiblisch abgetan werden kann - ich würde es sogar eher als Glaubensbekenntnis ansehen:

Ich bin entschieden zu folgen Jesus (3x)
Niemals zurück, niemals zurück.

Ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen (3x)
Niemals zurück, niemals zurück.

Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir (3x)
Niemals zurück, niemals zurück.


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